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Über Wunderwirkungen des Alkohols bei Homöopathie und Peer Review

10. März 2010 Keine Kommentare


Im Februar 2010 erschien im ansonsten eher zweitrangigen Journal “International Journal of Oncology” (Herausgeber ist der Grieche Professor Spandidos aus Athen) ein von Homöopathen gefeierter Artikel mit dem Titel Cytotoxic effects of ultra-diluted remedies on breast cancer cells (Zytotoxische Effekte von ultrahoch verdünnten Heilmitteln auf Brustkrebszellen, Frenkel M, Mishra BM, Sen S, Yang P, Pawlus A, Vence L, Leblanc A, Cohen L, Banerji P, Banerji P. (2010). Cytotoxic effects of ultra-diluted remedies on breast cancer cells. Int J Oncol. 2010 Feb;36(2):395-403. ). Der Text ist hier zu lesen.

Kurzgesagt behaupten die Autoren eine Wirksamkeit hochverdünnter (bis 10 hoch 400)  Nosoden (hergestellt aus dem Tumor von Brustkrebspatienten) und von pflanzlichen Mitteln. Die Wirksamkeit sei der des bekannten Zytostatikums Taxol ebenbürtig. Autoren sind Mitarbeiter und Pathologen einer “Integrative Medicine Program-Unit 145″ der University of Texas Anderson Cancer Center aus Houston, sowie indische Homöopathen einer “P. Banerji Homeopathic Research Foundation” aus Kolkata (Kalkutta, Indien). Amerikanische Homöopathen waren sofort begeistert:

Homeopathy as good as chemotherapy for breast cancer.

(Homöopathie so wirksam bei Brustkrebs wie eine Chemotherapie). Auch die Homöopathie-freundliche Organisation von Prinz Charles lobte die Arbeit:

For instance, in this month’s International Journal of Oncology, the lead scientist from one of the most reputable cancer centres in the world has confirmed the ability of four homeopathic remedies to bring about programmed cell death in breast cancer cell lines in the laboratory.

Buchautor Ralph W Moss sprach von einem “Meilenstein”

A landmark paper on homeopathy and cancer has appeared in the February 2010 issue of the International Journal of Oncology… I think the real question is whether science is a set of dogmatic “facts” determining in advance what is possible or impossible, or a methodology for rigorously testing hypotheses and following the data wherever it leads. I applaud Moshe Frenkel, Lorenzo Cohen, and their coworkers for taking the second path. To me, they have performed a great service to science, at considerable personal risk to their own careers.

und bezogen auf Kritiker der Studie wurde er Hamlet-hobbyphilosophisch:

They have trouble stretching their minds and imagining that there are other possible explanations for the action of homeopathic remedies—in other words, there are more things in heaven and earth than are dreamt of in their philosophy. (http://www.cancerdecisions.com/content/view/415/72/lang,english/)

Und nach dieser so überzeugenden Arbeit müsste auch Benevistes Wassergedächtnis neu belebt werden:

One such innovative theory is of “water memory,” which was proposed by the French scientist Jacques Benveniste to explain the purported therapeutic powers of homeopathic remedies (Benveniste 1994). With this MDA publication, open-minded scientists may need to revisit Benveniste’s original claims.

Was ist nun dran an dieser nobelpreisträchtigen Entdeckung? Dieser Frage gingen mehrere englischsprachige Blogs nach:
http://scienceblogs.com/insolence/2010/03/a_homeopathic_bit_of_breast_cancer_scien.php

http://scepticsbook.com/2010/02/14/a-giant-leap-in-logic-from-a-piece-of-bad-science/

Darunter auch mindestens ein Krebsforscher. In der Studie kamen Carcinosin, 30C; Conium maculatum, 3C (gefleckter Schierling); Phytolacca decandra, 200C (giftige Kermesbeere) und Thuja occidentalis, 30C zum Einsatz.  Erinnern wir uns: C ist die centesimal Verdünnung also jeweils 1:100 (D ist dezimal 1:10). Die C3 als niedrigste Potenz ist also eine D6 (1:1 Million). Schon zu Beginn des letzten Jahrhunderts wurde diskutiert ob man es überhaupt schafft, eine D6 zu übertreffen. Die Firma Madaus forschte zu dieser Frage. Denn bei jedem Verdünnungsschritt bleiben Moleküle oder Atome an der Glaswand haften und verfälschen bei immer höheren Verdünnungen die Konzentrationsangabe. Wie dem auch sei, ab D23 ist die Avogadro’sche Zahl erreicht. Ein Molekül eines Zellgiftes kann aber in der Theorie nur eine Zelle abtöten. Hier geht’s um bis zu C200 ! (10 hoch 400)

Die in der ansprechend aufgemachten Studie erkennbaren Unzulänglichkeiten, was die Datendokumentation und Datenpräsentation betraf, waren jedoch so gravierend, dass einer der Blogger das Weiterlesen schon abbrechen wollte. Es zeigte sich, dass die Arbeit keineswegs eine zytotoxische Wirksamkeit von Homöopathika auf Krebszellen belegte. Petrischalen-Ergebnisse sind nur sehr bedingt auf den komplexen Organismus Mensch zu übertragen. Angaben zu Unterschieden in den verwendeten Lösungsmitteln waren für den Leser verwirrend. Merkwürdigerweise erwähnen die Autoren Unterschiede bei den Lösungsmitteln, und zwar bei der Untersuchung mit der HPLC-Chromatographie:

All four remedies had very similar HPLC chromatograms to each other, with only trace amounts of limited number of peaks. They were not significantly distinct from the solvent and they lacked the distinct peak seen in the solvent.

Dies deutet auf Unterschiede hin. Leider werden die HPLC-Kurven nicht gezeigt. Dieser Punkt erlaubt schließlich einen plausiblen Ockham-Schluss: das verwendete verdünnte (1%ig und 1 Promill) Lösungsmittel der indischen Heilmittel mit 87% igem Alkohol sowie des Vergleichs-Nullmittels mit Alkohol übten offenbar einen zellschädigen Effekt aus. Der hochprozentige Alkohol schien die Experimentatoren so vernebelt zu haben, dass sie eine zwingend notwendige statistische Aufarbeitung der Daten, die zu den Wahrscheinlichkeitsaussagen herangezogen wurden, einfach vergaßen. Sie hätte (nach grobem Augenmaß der gezeigten Grafiken bei fehlenden Datenangaben) auch wahrscheinlich keine signifikanten Unterschiede gezeigt. Merkwürdigerweise gingen auch zahlreiche Zellen unter, die nur mit dem “Null-Lösungsmittel” in Kontakt kamen.

Wieso diese unzulängliche Untersuchung ins Journal kam und den peer review Prozess unbeschadet überstand weiß man nicht. Vielleicht war hier beim review wieder etwas hochprozentiges im Spiel.

Wozu ein Wärmflasche wenn man auch eine Therapeutin bezahlen kann?

9. März 2010 9 Kommentare

Im dritten Teil der Werbeserie für das Institut Wolkenstein beim Standard geht es um Menstruationsbeschwerden. Natürlich ein typisches Frauenthema und wieder schafft es Frau Wolkenstein der Patientin einen Großteil ihres Repertoires anzudrehen.

Die 35-jährige Patientin klagt über die typischen Symptome von Menstruationsbeschwerden, Spannungsgefühl in den Brüsten, krampfartige Schmerzen im Unterbauch etc. Die Ursache für diese Beschwerden sind bekannt: zum einen sinkt vor der Menstruation der Hormonspiegel, zum anderen zieht sich die Gebärmuttermuskulatur zusammen. Entsprechend kann mit Hormonen therapiert werden. Viele Frauen berichten zum Beispiel von einer Linderung der Beschwerden durch die Einnahme der Pille.

Frau Wolkenstein wäre aber nicht Frau Wolkenstein wenn Sie das nicht als minderwertig abtun und ein Sammelsurium anderer Therapien anbieten würde:

Schulmediziner raten zur Einnahme von Hormonen – Die Alternativmedizin behandelt das Yin-Phänomen Kälte

Die Begründung ist etwas abenteuerlich:

In der Chinesischen Medizin lautet das Ziel jeder Therapie: „behandle die Wurzel des Problems”.

Die „Wurzel des Problems“ ist eindeutig der Hormonspiegel und das Zusammenziehen der Gebärmuttermuskulatur. In der TCM kann das aber nicht die Wurzel sein, denn Hormone kannten die alten Chinesen nicht und über die Gebärmutter wussten sie auch nicht sehr viel.
Alternativ muss natürlich ein anderes Behandlungskonzept her und da bemüht Frau Wolkenstein mal wieder die „Kälte“:

Aus traditionell chinesischer Sicht ist die „Kälte” als ursächliches Problem hier klar definiert.

Das ist wunderbar universell und man kann ganze viele Therapien unterordnen, die sofort einleuchten und schließlich hatte die Patientin ja auch direkt richtig gehandelt und die Beschwerden mittels Wärmflasche gelindert.

Exkurs: Wenn ich mir die Mühe mache und eine Wärmflasche herrichte, geht es mir bei Anwendung derselben in jedem Fall besser.

Warum wird die Gebärmutter denn nun „kalt“? Auch hier weiß Frau Wolkenstein zu überzeugen:

Sitzen auf kalten Gegenständen, nasse und häufig kalte Füße, Baden in kalten Gewässern und generell Erkältungen kommen als Ursachen in Frage.

Uns ist nicht bekannt ob es sich bei der Patientin um ein Reptil gehandelt hat, aber wenn sie Menstruationsbeschwerden hat, ist sie mutmaßlich doch eher ein Mensch. Menschen sind gleichwarm. Das bedeutet, dass die Temperatur konstant bei ca. 37°C gehalten wird, zumindest im Innern des Körpers. Es gibt kaum ein Organ das mehr im Innern liegt als die Gebärmutter, um diese abzukühlen muss schon einiges mehr passieren als auf kalten Gegenständen zu sitzen. Wie schrecklich wäre es, wenn kalte Füße zum Absinken der Kerntemperatur führen würden? Außerdem sollten dann die Beschwerden im warmen Sommer deutlich weniger schlimm ausfallen als im Winter. Das scheint aber nicht der Fall zu sein.

So richtig abenteuerlich wird es bei den Erkältungen. Die zugrundeliegende Virusinfektion macht sicher einiges mit dem Körper, aber abkühlen sicher nicht. Auch wenn man vielleicht fröstelt, bleibt die Körpertemperatur bei 37°C, oder man bekommt sogar Fieber. Da her kann die „Kälte“ kaum kommen. Das ist wieder ein Beispiel dafür wie naiv ein körperliches Empfinden (frösteln) auf den Gesamtkörper übertragen wird obwohl keine reale Grundlage besteht und wie kindlich ein Wort als Diagnose herangezogen wird: „Erkältung“ = „kalt“.

Natürlich wird auch das Steckenpferd von Frau Wolkenstein, die Ernährung, verwurstet:

Die Ernährung spielt ebenfalls eine große Rolle. Obst, Salate und rohes Gemüse verbrauchen beim Verdauungsvorgang viel Energie und geben ihrerseits dem Körper kaum Energie zurück. Das Ergebnis ist ein Wärmedefizit im Organismus, der sich durch ständiges Frieren und Abneigung gegen Kälte, sowie Verlangen nach Wärme bemerkbar macht.

Die Dame ist ausgebildete Medizinerin und sollte daher ein Mindestmaß an Kenntnis über Stoffwechselphysiologie besitzen. Die Körpertemperatur wird gleichbehalten, egal was man isst. Es kann bei unzureichender Ernährung maximal zum Kaloriendefizit kommen, das ggf. durch Aktivierung der Kohlenhydrat- oder Fettreserven ausgeglichen wird. Wenn die Patienten keine Reserven mehr hätte, könnte es tatsächlich zum Absinken der Körpertemperatur kommen, aber dann hätte sie vermutlich auch keine Menstruation mehr. Der indirekte Rat auf Obst, Salat und Gemüse zu verzichten ist mindestens grenzwertig.

Kommen wir nun zur Therapie. Es geht mal wieder darum Wärme in den Körper zu leiten:

In der Kombination mit Moxibustion eignet sich die Akupunktur in der Therapie von „Kälteerkrankungen” besonders gut. Ein speziell fermentiertes Beifuss-Kraut wird dabei angezündet und die Wärme über die Akupunkturnadel in die Tiefe der Muskulatur geleitet.

Wir erinnern uns: die Gebärmutter friert. Wird denn jetzt wenigstens diese „angestochen“? Zum Glück nicht:

In die sicher (sic!) Auswahl kommen Punkte am Nieren- und Blasenmeridian, sowie ein Punkt an der Lendenwirbelsäule, der dem zweiten Chakra nach der indischen Philosophie entspricht.

Abgesehen von der seltsamen Vermischung mit indischen Chakren, bleibt die Frage wie diese Therapie nutzen kann. Die Menstruationsbeschwerden ziehen sich über mehrere Tage hin und sollen nun über eine 30minütige Wärmebehandlung kuriert werden?

Frau Wolkenstein entlarvt glücklicherweise selbst was dahintersteckt:

Die Wärme wird als sehr angenehm empfunden und besitzt im Prinzip denselben Effekt, wie die Wärmflasche der jungen Patientin.

Die Patientin hat das noch dreimal mitgemacht, im Abstand von drei Wochen (warum nicht vier?) und danach vermutlich selbst gemerkt, dass sie das Geld statt in Frau Wolkenstein besser in eine zweite Wärmflasche und einen schönen Urlaub investieren sollte.

Fazit: Die Beschwerden der Patientin wurden nicht ursächlich angegangen. Auf die Schwankungen im Hormonspiegel geben die Therapien keine Antwort. Die Patientin bekommt für viel Geld das, was sie auch schon vorher gemacht hat: eine Wärmflaschen-Therapie. Drumherum viel Geschwurbel, das im krassen Gegensatz zu physiologischen Erkenntnissen steht, weil es auf primitiven Vorstellungen beruht.

Ein Aufruf an alle Esos von Hans-Peter Zimmermann

8. März 2010 7 Kommentare

Endlich mal ein einsichtiger Esoteriker, der den wahren Kern unserer Arbeit erkannt hat. Ein Esoteriker, der vorlebt, was er lehrt und in diesem Zusammenhang darüber aufklärt, dass das Gesetz der Resonanz keine Spaßveranstaltung ist. Wer meint seine Realität selbst gestalten zu können und dabei jeglichen Zufall ausschließt, der müsse auch Verantwortung dafür übernehmen, wenn es mal nicht so gut läuft. Ganz im Gegenteil, er müsse für jegliche Kritik und auch für Mobbingaktionen dankbar sein, denn auch dieses hätte er ausschließlich selbst kreiert, sonst würde er es ja nicht erleben. Kritiker und Mobber sind die unerlässlichen Helfer auf dem spirituellen Weg um Blockierungen aufzuzeigen, die es zu lösen gilt. Wie sollte man sonst den Dreck, der da im Unterbewusstsein schlummert und sich ungewollt manifestiert, aufspüren? Und hier leistet Esowatch großartige Dienste, denn es gibt niemanden, den wir im Wiki oder im Blog thematisieren, der es nicht selbst angezogen hat. Somit sind wir die wahren Unterstützer der Esos und ihre wichtigsten Helfer.

Danke an Hans-Peter Zimmermann für seine klugen Worte aus seiner Dankesmail an uns und dem Video, zudem wir ihn inspiriert haben. Als Gegenleistung sind wir aufmerksam in uns gegangen und haben noch ganz viele Blockaden im Energiefeld von Herrn Zimmermann energetisch aufgespürt. Deswegen dieser Blog.

Hier erstmal das Video:

Wer jetzt immer noch nicht ganz genau verstanden hat, wie das Gesetz der Resonanz funktioniert, dem sei eine Geschichte von Neale Donald Walsch empfohlen.

Also liebe Esoteriker, beherzigt mal die Ausführungen von Herrn Zimmermann und in diesem Sinne wäre es auch zu eurem Vorteil, wenn ihr Esowatch einen “Energieausgleich” spenden würdet, damit wir euch weiterhin kontinuierlich und zuverlässig helfen können.

Wer so naiv ist, sich einen solchen Mumpitz einreden zu lassen, der kann auch gerne noch dafür bezahlen. Wir können euch jedoch versprechen, dass ihr so viele Blockaden lösen könnt, wie ihr wollt, ein Eintrag bei uns wird erst gelöscht, wenn die Hauptblockierung erlöst ist, die dazu führte, an den ganzen Eso-Mist zu glauben und ihn weiterzuverbreiten. Wir sind nicht nachtragend und wer nachweisen kann, dass er sich aus der Szene verabschiedet hat, der fliegt bei uns raus. So funktioniert unser Gesetz der Anziehung und da geht kein Weg daran vorbei, auch wenn mancher  es noch so sehr anders haben möchte.

Und apropos, wer an dem Gedöns von Zimmermann & Co festhält, der hat nicht nur im Aufspüren von Blockaden eine Lebensaufgabe gefunden, sondern der kann dessen auch gewiss sein, dass er den Rest seines Lebens Unmengen an Geld für Lösungsmethoden und Ratgeber zum Fenster hinausschmeißen wird.

Es wird niemals eine Zeit ohne Blockaden geben , dafür sorgt schon die brutale Realität. Dies dürfte jedoch jedem esoterischen Dienstleister nur Recht sein, denn nur dadurch bleiben sein Einkommen und seine Existenz gesichert. Aber auch darauf gibt es natürlich ein passendes esoterisches Gegenargument: “Der Weg ist lang, nur, was ist schon ein einzelnes Leben im Verhältnis zum gesamten Reinkarnationskreislauf, nicht mehr als ein Wimpernschlag, und den Dank für die Mühen, bzw. die Erleuchtung erntet man garantiert in einer der nächsten Wiedergeburten” Amen.

SBM über Hamer und seine Ableger

8. März 2010 Keine Kommentare

Heute gibt es beim sciencebased-medicine-Blog einen Beitrag über “Biologie Totale and other bastard offspring of Ryke Geerd Hamer”:
http://www.sciencebasedmedicine.org/?p=4125

There are few things I detest more than quacks like these believers in German New Medicine and Biologie Totale preying on the desperation of seriously ill patients. Not only can they not cure any patients, but they actively hurt them by telling them that the means to cure themselves is within them, not caring that the flip side of that message is that if they are not healed by tis quackery it must be their fault for not wanting it enough or not being able to work through some psychic trauma.

Über Hamer haben wir auch schon englische Artikel:
http://esowatch.com/en/index.php?title=Germanic_New_Medicine

http://esowatch.com/en/index.php?title=Ryke_Geerd_Hamer

http://esowatch.com/en/index.php?title=Victims_of_new_medicine

http://www.esowatch.com/en/index.php?title=Testimonies_of_former_associates_of_Hamer

“Nichts ohne meinen Wahrsager” – Malkiel Rouven Dietrich

7. März 2010 15 Kommentare

Wir hatten über das Herzchen Malkiel Rouven Dietrich, den selbsternannten Wahrsager, schon mal vor längerer Zeit berichtet.  Es ist wirklich amüsant, wie bescheuert man sein muss, um seine “Dienste” in Anspruch zu nehmen. Ganz großes Kino:

Malkiel Rouven Dietrich (Lestat) wurde die Kunst der Sterndeutung schon in die Wiege gelegt. Er besitzt eine vererbte übersinnliche Gabe. Seine Familie beschäftigt sich seit sieben Generationen mit der Astrologie. Es war seine Großmutter, die ihm in jungen Jahren die Grundlagen der klassischen Astrologie und des Wahrsagens vermittelt hat.

Malkiel Rouven Dietrich (Lestat) profiliert sich durch seine prognosestarke Astrologie sowie seine präzisen Aussagen. Dabei legt er besonderen Wert darauf, themenorientiert, einfühlsam und doch direkt zu beraten. Inzwischen gehört er zu den bekanntesten und beliebtesten Wahrsagern in Deutschland.

Bei seiner Arbeit konzentriert er sich nicht nur auf die Beratung von Klienten, sondern auch  auf die Ausbildung neuer Astrologen. Nicht nur private Klienten, sondern auch Geschäftsleute und Firmen suchen bei Malkiel Rouven Dietrich (Lestat) Rat.

Im Fernsehen moderiert Malkiel Rouven Dietrich (Lestat) seit Jahren regelmäßig Astrologiesendungen. Viele Prominente suchen regelmäßig Rat bei Malkiel Rouven Dietrich, denn erstklassige Beratung  auf höchstem Niveau erhalten Sie hier.

Die Séance
In einer Séance ist es möglich ihr ganzes Leben zu erfahren. Wichtig ist es, dass nicht nur Geburtsdaten zur Verfügung stehen, sondern auch Fotos von Personen, die nicht anwesend sind, mitgebracht werden. Malkiel Rouven Dietrich begibt sich in einen tranceartigen Zustand und teilt Ihnen die Botschaften exakt mit. Während dieser Trance ist es wichtig sich Notizen zu machen.

In den kleinen Pausen erklärt Malkiel Rouven Dietrich, dann die Bilder und kann gezielt in ihren Schicksalsstrom eintauchen. ”Es gibt keine Schönrederei bei mir, ein roter Lebensfaden zieht sich durch und es ist auch gut zu wissen, wann man sich auf schwierige Situationen einstellen muss oder sich Krisen ankündigen. Ehrliche Beratung ist mein Credo. Wahrsagen ist eine Kunst und eine Gabe, die ich in den Dienst der Menschen stelle, um zu helfen. Diese Gabe ist kostbar und selten, jeder kann nur davon profitieren.”

Blog-Teleskop #47

7. März 2010 Keine Kommentare

Und jetzt kommen wir zu etwas völlig anderem: Dem Blog Teleskop! Florian Freistetter hat uns eingeladen, mal zur Abwechslung über etwas sinnvolles zu schreiben und – Voila. Hier also unsere laienhafte Zusammenfassung, was sich in der Welt der Astronomie aufregendes getan hat:

Zum Schluss noch einen Blick über den Zaun: Was bewegt Astrologen? Eine gewisse Esther Blanche-Scheidler versuchts mal wieder mit Klagen gegen den Wahrsager-Check Blog. Das übliche halt…

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Heilpraktiker – Das miese Geschäft mit Patienten

5. März 2010 22 Kommentare

Artikel via xxxxx

Hier geht es weiter: xxxxx

[Wir haben diesen Artikel gelöscht, nachdem der Autor meinte, es handle sich um eine Copyright-Verletzung. Wir sind nicht dieser Meinung, das Zitieren aus öffentlich zugänglichen Seiten und entsprechende Verlinkung ist üblich und rechtens. Wir respektieren aber den Willen des Autors und haben alle Hinweise auf seine Seite getilgt. Gleichzeitig entschuldigen wir uns für den höheren Traffic auf seinen Seiten, der durch unsere Verlinkung vermutlich zustande gekommen ist. Ein Sorry an alle Kommentatoren.]

Das Bambi-Syndrom

5. März 2010 15 Kommentare


Viele Esoteriker und Freunde alternativer “Medizin” leiden unter einer verzerrten Wahrnehmung; speziell, was die Natur angeht. Sie wird als gütig, wissend, sanft und allmächtig verklärt und steht als positiver Gegenpol zu allem Menschgemachten. Viele verwechseln dabei “die Natur” mit der Kulturlandschaft, die bei uns vorherrscht. Wir haben diesem Thema einen Wiki-Eintrag gewidmet: Das Bambi-Syndrom

Wie sanft und gütig es in der Natur zugeht, zeigt auch dieses Video:

Schon fast witzig sind einige Kommentare dort dazu, die das Bambi-Syndrom verdeutlichen:

THIS IS NATURE??!! SCREW NATURE!!

Oder:

hyjenas should get food after lions finish cos they treat the food with respect kill first and eat after not eating alive thats sick

Solidarität mit einem Scharlatan

3. März 2010 4 Kommentare

Der Mann auf dem Bild rechts heißt Ali Sabat. Er ist Libanese und tritt im libanesischen Satellitenfernsehen auf, wo er den Leuten die Zukunft vorhergesagt hat. Offensichtlich ist er auch ein gläubiger Moslem, denn er war auf Pilgerfahrt in Mekka. Das hätte er besser nicht getan. Denn in Saudi-Arabien gibt es eine Religionspolizei. Zukunftsdeuterei und ähnliches sieht diese Religionspolizei nicht gerne. Sie haben ihn im Mai 2008 verhaftet und am 9. November 2008 wurde er zum Tode verurteilt. Seine Chancen stehen wohl eher nicht so gut, denn in Saudi-Arabien zieht man sowas durch: Am 2. November 2007 wurde ein gewisser Mustafa Ibrahim, ein ägyptischer Apotheker, wegen Zauberei enthauptet. Willkommen im 21. Jahrhundert, liebe Saudis.

Quelle für diese und weitere Fälle: http://www.hrw.org/en/news/2009/11/24/saudi-arabia-witchcraft-and-sorcery-cases-rise

Weitere Links:

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Das Ende ist nah!

2. März 2010 Keine Kommentare


youtube: Szenen aus “Angriff der Killertomaten”

Nach einem jahrelangen Streit um die genetisch veränderte Kartoffelsorte “Amflora” hat die EU-Kommission am Dienstag eine Entscheidung getroffen: Amflora darf für industrielle Zwecke in der Europäischen Union (EU) angebaut werden. Die dabei anfallenden Nebenprodukte seien als Futtermittel zulässig. Die Entscheidung sei auf Basis umfassender wissenschaftlicher Untersuchungen getroffen worden. Eine weitere Verzögerung des schon seit Jahren laufenden Genehmigungsprozesses sei nicht gerechtfertigt, erklärte EU-Gesundheitskommissar John Dalli.

Die EU erlaubt den Anbau der Kartoffel “Amflora”

Unsere Links zum Thema Ökologismus:
Ökologismus
Bambi-Syndrom
Gaia

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